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Bei unseren Stadtrundgängen widmeten wir der altehrwürdigen Kathedrale Saint-Pierre, dem Schloss (»Château des Ducs de Bretagne«) und dem Jardin des plantes etwas mehr Zeit. Die Kathedrale war um 1970 von einem großen Feuer getroffen worden. 13 Jahre lang hatte sie nicht besichtigt werden können. Das Schloss war ab dem 13. Jahrhundert die Residenz der bretonischen Herzöge gewesen und wurde im 16. Jahrhundert zur Residenz der französischen Könige in der Bretagne. Eine Führerin brachte uns die Geschichte des Schlosses näher. Dabei erfuhren wir unter anderem über die Rolle von Anne de Bretagne (1477 – 1514), die von hier aus einmal die Geschicke Frankreichs bestimmt hatte. Und ganz nebenbei bot Nantes, etwa im Quartier Graslin, eine Vielzahl von Höhepunkten der Baukunst und viele stilistische Besonderheiten.