Deutsch-Französische Gesellschaft Wismar e.V.

Satzung

§ 1 Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Deutsch-Französische Gesellschaft e.V.“
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Wismar.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 
§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Zweck des Vereins ist die Verbreitung der Französischen Kultur und Sprache und die Pflege der Deutsch-Französischen Freundschaft im Raum Wismar und Umgebung (Westmecklenburg).
  2. Der Verein ist der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften in Deutschland und Frankreich e.V. (VDFG/FAFA) in Mainz assoziiert und arbeitet mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in Paris und anderen in diesem Sinne wirkenden Institutionen zusammen.
  3. Die Zweckverwirklichung erfolgt insbesondere durch Veranstaltungen, Seminare, Lehrgänge und andere geeignete Zusammenkünfte mit thematischem oder personellem Bezug zu Frankreich (oder anderen frankophonen Regionen) und zu den Deutsch-Französischen Beziehungen. Der Verein fördert und unterhält Kontakte zu Franzosen (und frankophonen Personen) im Raum Wismar.Der Verein schafft Begegnungen zwischen Franzosen (oder frankophonen Personen) und Deutschen durch überregionale Kontakte und unterstützt Jugendaustausch und das persönliche Treffen von Einzelpersonen, Familien und Gruppen. Der Verein informiert über Reisemöglichkeiten, Kultur, Geschichte und Politik. Er fördert die Französische Sprache durch Sprachkurse oder die Vermittlung solche.
  4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.


§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Er darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an das Kinderhilfswerk "Licht am Horizont e.V.", Breite Str.5, 23966 Wismar, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft werden, die sich zu den Zielen des Vereins bekennt und gegenüber dem Vorstand eine Beitrittserklärung abgibt. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.
  2. Die Mitgliedschaft wird beendet
    1. durch Tod des Mitglieds,
    2. durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten ist,
    3. durch Ausschluss auf Beschluss der Mitgliederversammlung,
    4. durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes, wenn ohne Grund für mindestens zwei Jahre Beitragsrückstände bestehen.
  3. Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keine Ansprüche bezüglich des Vereinsvermögens.
  4. Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.


§ 5 Ausschluss von Mitgliedern

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.

 
§ 6 Mitgliedsbeitrag, Umlagen und öffentliche Zuschüsse

  1. Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
  2. Zur Deckung der Kosten aus bestimmten Vorhaben kann die Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder außerordentliche Beiträge oder Umlagen beschließen.
  3. Für bestimmte Vorhaben kann der Vorstand öffentliche Zuschüsse beantragen.


§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

 
§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden und dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden und einer von der Mitgliederversammlung festgelegten Zahl von Beisitzern.
  2. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind nur der Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter.
  3. Der Verein wird durch jedes Mitglied des Vorstandes allein vertreten. Die Mitgliederversammlung kann jedes Vorstandsmitglied von den Beschränkungen des § 181 BGB befreien.

 
§ 9 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds.
  2. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.


§ 10 Mitgliederversammlungen

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von 1/5 der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird; dabei sollen Gründe angegeben werden.


§ 11 Einberufung und Beschlussfassung

  1. Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, durch einfachen Brief oder durch e-mail einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges einem Wahlausschuss übertragen werden.
  3. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/3 der erschienen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ¼ sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen zählen als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von ¾, zur Auflösung des Vereins eine solche von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  6. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.
  7. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.


Stand 26.9.2017